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Projektetreffen von Tanzland & Tanzpakt in Berlin

Veröffentlicht am 28.01.2020

Vom 22. bis 24. Januar wurde in Berlin in der Schillertheater-Werkstatt bei den TANZKOMPLIZEN ein äußerst spannendes und inspirierendes Projektetreffen mit den geförderten Projekten von TANZLAND und TANZPAKT veranstaltet.

Gaetano Posterino hatte daran teilgenommen, die Posterino Dance Company und die Stadt Aalen sind eine der über das Programm TANZLAND aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes geförderten Kooperationen. Drei Tage konnten alle Teilnehmer*innen einem reichhaltigen Programm lauschen, darüber diskutieren und selbst berichten.

Noa Winter und Anne Rieger vom TANZPAKT-Projekt Making a Difference und Saša Asentić von Per.Art Novi Sad aus Serbien haben am ersten Tag zum Thema „Zugänglichkeit und Barrierefreiheit“ unter anderem über die längst überfällige Notwendigkeit gesprochen, „künstlerische und nicht-künstlerische Leitungs- und Expertenpositionen  mit Menschen mit Behinderungen zu besetzen, da sich in der Teilhabe an Entscheidungs- und Gestaltungsmacht gesellschaftliche Gleichberechtigung vollzieht.

Sebastian Friedrich (Journalist und Autor) gab am zweiten Tag einen fundierten Überblick über die Ursachen, Inhalte und Strategien des rechten Projektes und über die möglichen Gegenstrategien, die anschließend in einem Panel weiter diskutiert wurden – moderiert von Peter Grabowski. Auf dem Panel teilten ihre Erfahrungen und ihre Expertise im Umgang mit Angriffen von rechts und mögliche sowie konkrete Gegenstrategien des Kulturbereichs: Dörte Wolter (Vorpommern tanzt an), Ralf Ollertz (Halle Tanzbühne Berlin), Bernward Tuchmann von der INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V.), Marc Grandmontagne (Deutscher Bühnenverein) und Holger Bergmann von DIE VIELEN. Hervorgehoben sei vor allem, dass Information und Solidarität effektive Gegenstrategien sind!

Der zweite Teil dieses Tages widmete sich ganz den Projekten von TANZLAND. In einem Panel zu Veränderungen von kulturpolitischen Perspektiven in Städten und Gemeinden mit Blick auf Strukturen diskutierten schließlich Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund) , Anita Bader (INTHEGA) und Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes) über Notwendigkeiten, Sichtweisen und Möglichkeiten.

Martina Kessel von Chance Tanz und Walter Heun vom Nationalen Performance Netz (NPN) zeigten mit ihren Förderprogrammen für den Tanz auch weitere Wege auf, Tanzprojekte zu realisieren oder Gastspiele zu unterstützen.

 

Fotos gibt es hier.

Projektetreffen von Tanzland & Tanzpakt in Berlin