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Presse-Vorberichte über "Mondo Paradiso" und "Pink and Blue"

Veröffentlicht am 05.04.2019

Das Kulturmagazin Münchner Feuilleton und Tanznetz berichten über die anstehende Produktion von Posterino Dance Compay am Münchner Theater Hochx im Apri 2019.

Münchner Feuilleton, Ausgabe April 2019
DAS STERBEN DES SCHWANS

“Spitzenschuhe in der freien Szene? Ein Tütü im Wald? [...] Spitzentanz und Neoklassik sind die Basis von Posterinos Tanzästhetik. Bei der Beobachtung der Probe wird deutlich, wie gern er Bodenfiguren einsetzt. In seinem »versatilen Stil« greift er auch zu modernem Bewegungsvokabular, Contemporary-Elementen oder zu Mitteln des Tanztheaters. In »Pink and Blue« z. B. sind zu einer Tarantella vier Stühle mit von der Partie.

Bei diesem Stück spielt er mit seinem Quartett Beziehungsmöglichkeiten zwischen den Geschlechtern durch. Mit Pathos wohl. Und mit Präzision. Wie bei einem Männerduett zu Fado-Gesang ein linker Fuß das rechte Bein des Gegenübers hinaufstreicht, das arbeitet Posterino höchst genau. Und wenn der Choreograf sich selbst, korrigierend, in die Passage einschaltet, wo es gilt aus einem Ziehen und Fallen herauszugleiten, können die Augen kaum folgen, wie blitzschnell und präzise Posterino herausschwingt und dreht.”
 
 
Tanznetz.de, 20.03.2019
POSTERINOS TANZREFLEXIONEN ÜBER DIE MODERNE WELT
 
[...] So hat „Mondo Paradiso“ viele narrative Ebenen: Tanz und Videobild greifen ineinander, verzahnen sich. Das Thema „Plastik“ wird den Raum prägen, in dem sich die Tänzer bewegen. „Es geht um Zerstörung und Erneuerung, auch um die Begrenzung des Körpers, und damit um die Begrenzung des Lebens“, erklärt Posterino. „Wir probieren aus, was wir auf der Bühne mit dem Müll machen können. Die Videobilder ergänzen den Raum. Und mit Mitteln des Tanzes wollen wir der Dringlichkeit des Themas Nachdruck verleihen.“
Bei „Pink and Blue“ nähert sich Gaetano Posterino der Frage an, welche Zugehörigkeit wem zu eigen ist, oder auch nicht – oder doch? Frauen tanzen Männer und umgekehrt, es wird Momente geben, die Nähe evozieren und Distanz erreichen, die mit Nacktheit spielen und dabei zeigen, was im Verborgenen bleiben will. „Wir sind alle anders, und
darin sind wir alle gleich“, sagt Posterino. „Wir sind nicht nur, was wir scheinen. Auch wenn wir alle ein Aufmerksamkeitsdefizit haben, geht es doch immer um die Sehnsucht nach Akzeptanz. Das erfordert Toleranz. Und da waren wir vielleicht schon mal weiter als heute.“
 
 

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Tickets für die Vorstellungen am 25., 26. und 27. April 2019: www.hochx.de

 

 

 

 

 

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