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Posterino Dance Company in München auf der Bühne

 

Drei volle Abende im Theater HochX

 

Posterino Dance Company präsentiert mit „Mondo Paradiso“ und „Pink and Blue“ neue Werke von Gaetano Posterino über Umweltverschmutzung und Klimawandel sowie über Gendergrenzen. Posterino setzt die Themen mit seinen exzellenten Tänzerinnen und Tänzern und dem Komponisten als Sänger auf höchstem künstlerischen Niveau choreografisch um. Mitunter keine leichte Kost, aber wunderbar zwischen klassischer Spitze und moderner Bodenarbeit zur speziell für diese Werke komponierten Musik inszeniert.

 

 

Programm

 

"Mondo Paradiso"

 

„Mondo Paradiso“ widmet sich dem Thema der globalen Umweltverschmutzung und des Klimawandels. Denn schließlich tragen wir alle individuell und kollektiv buchstäblich mit dieser massiven Beeinträchtigung der menschlichen Lebensgrundlagen dazu bei, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen. Die Beeinträchtigung hat vielfältige Formen, von denen die stoffliche die besten Voraussetzungen für einen Bühnendarstellung bieten. Künstlerisch verarbeitet werden die Auswirkungen, unser Einfluss und Beitrag sowie besonders unsere verspürte Ohnmacht im Angesicht der episch-globalen Ausmaße und komplexen Wirkzusammenhänge. Die Psychologie spielt dabei eine große Rolle. Denn der Effekt ist schleichend und langfristig, der individuelle Schaden nicht instantan wie bei einer heißen Herdplatte, die man angefasst hat. Das macht es für das menschliche Hirn schwierig, die Auswirkungen des eigenen Handelns im Jetzt zu bewerten. Obwohl da Fakten, Glauben und ein Ahnen sind. Dabei kommt dem Werktitel ein bewusst zynischer Ansatz bei der Konzeption zu.

"Pink and Blue"

 

"„Pink and Blue“ baut auf dem Konzept von vermeintlichen oder fließenden Gendergrenzen auf, welches dem gleichnamigen ARD-Wissenschaftsmagazin "W wie Wissen" vom 21.04.2018 zum gleichen Thema zugrunde liegt. Gaetano Posterino hatte die Sendung mit vier Choreografien bebildert. In Zeiten des Gender Mainstreams mutet es fast schon altmodisch an, von Mann und Frau zu sprechen. Venus und Mars, Anführersein versus Gleichberechtigung, aber identisches Schmerz- und Glücksempfinden. Durch Evolution, familiäre und gesellschaftliche Sozialisation, Biologie und genetisch angelegten Gehirnaufbau sind Unterschiede vorhanden und beobachtbar. Mit Stilmitteln wie provozierend vertauschten Rollenverhaltensmustern soll das Bühnenwerk in Verlängerung des Konzeptes die Unterschiede und Eigenheiten der Geschlechter buchstäblich ausleuchten und aufheben. Neben den TänzerInnen wird auch dem Komponisten eine Bühnenrolle „zwischen den Welten“ als Sänger zukommen. Können die Unterschiede am Ende tatsächlich künstlerisch aufgehoben werden und es entsteht wie in einem Puzzle das große Ganze?

 

CHOREOGRAFIE & INSZENIERUNG: Gaetano Posterino

BESETZUNG: Margarida Neto, Annalisa Piccolo, Bernardo Pereira Ribeiro, Gabriel Wanka, Jan Paul Werge

KOSTÜME & AUSSTATTUNG: Gaetano Posterino

MUSIK: Jan Paul Werge

DRAMATURGISCHE ASSISTENZ: Franziska Angerer

OFFENE PROBEN: 21. April 2019, 13:00 Uhr im Probenraum Auenstr. 19 / 1. OG

PREMIERE: 25. April 2019, 20:00 Uhr

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: 26. und 27. April 2019, 20:00 Uhr

SPIELSTÄTTE: Theater HochX, Entenbachstr. 37, München

TICKETS: Kartenvorverkauf ab Anfang März 2019 bei Theater HochX , tel. Reservierung unter 0 89 / 90 155 102, www.muenchenticket.de sowie an der Abendkasse.

 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung der Fondation Blomensaet.

 

 

 

 

Theater HochX 2019