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Posterinos Reflexionen über die moderne Welt

25. - 27. April 2019: Zeitgenössisches Ballett und Tanztheater

 

Posterino Dance Company präsentiert mit „Mondo Paradiso“ und „Pink and Blue“ drei volle Tanzabende über brisante Themen: Es geht um Umweltverschmutzung und Klimawandel sowie Gendergrenzen.

Mit seinen exzellenten Tänzerinnen und Tänzern setzt der vielfach international ausgezeichnete Münchner Choreograf Gaetano Posterino choreografisch zwischen Tanztheater, zeitgenössischem und neoklassischem Tanz um, was nicht mehr zu ignorieren ist.

 

Programm mit Pause

 

"Mondo Paradiso"

An vielen Orten ist diese Welt ein Paradies, aber wie lange noch? Plastik im Meer ist nur ein Symptom für die Zerstörung der Umwelt, Unwetter und Trockenheit nur Symptome des Klimawandels. Die Menschheit sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt. Gaetano Posterino verarbeitet den komplexen Zusammenhang von Ohnmacht, Bewusstheit, Gleichgültigkeit und Aktionismus mit tänzerischen Mitteln.

Dauer ca. 40 min

 

"Pink and Blue"

Das Stück lotet und leuchtet die Idee vermeintlicher oder fließender Gendergrenzen aus. Ist es schon altmodisch, noch von Männern und Frauen zu sprechen? Können die Unterschiede zwischen den Geschlechtern künstlerisch aufgehoben werden, damit wie in einem Puzzle das große Ganze entsteht? Das Werk baut auf dem Konzept auf, welches einem ARD-Wissenschaftsmagazin zugrunde liegt und das Gaetano Posterino mit vier Choreografien bebildert hatte.

Dauer ca. 50 min.

 

CHOREOGRAFIE & INSZENIERUNG: Gaetano Posterino

BESETZUNG: Annalisa Piccolo, Clara Plausteiner, Bernardo Pereira Ribeiro, Gabriel Wanka

KOSTÜME & AUSSTATTUNG: Gaetano Posterino

PRODUKTIONSLEITUNG: Andreas Kullmann

PRESSEARBEIT: Christiane Pfau

 

OFFENE PROBEN: 21. April 2019, 13:00 Uhr im Probenraum Auenstr. 19 / 1. OG | mehr

PREMIERE: 25. April 2019, 20:00 Uhr

PREMIERENFEIER: 25. April 2019, 21:45 Uhr | mehr

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: 26. und 27. April 2019, 20:00 Uhr

 

SPIELSTÄTTE: HochX Theater und Live Art, Entenbachstr. 37, München

 

TICKETS: Karten bei Theater HochX, tel. Reservierung unter 0 89 / 90 155 102, www.muenchenticket.de (VVK-Gebühr) sowie an der Abendkasse.

 

 

In Zusammenarbeit mit HochX Theater und Live Art sowie mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Fondation Blomensaet, Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Bayern und Streitfeld | Genossenschaftliche Räume für Kunst und Kultur

 

 

 

 

Vorberichte

 

Das Kulturmagazin Münchner Feuilleton und Tanznetz berichten über die anstehende Produktion von Posterino Dance Compay am Münchner Theater Hochx im Apri 2019.

Münchner Feuilleton, Ausgabe April 2019
DAS STERBEN DES SCHWANS

“Spitzenschuhe in der freien Szene? Ein Tütü im Wald? [...] Spitzentanz und Neoklassik sind die Basis von Posterinos Tanzästhetik. Bei der Beobachtung der Probe wird deutlich, wie gern er Bodenfiguren einsetzt. In seinem »versatilen Stil« greift er auch zu modernem Bewegungsvokabular, Contemporary-Elementen oder zu Mitteln des Tanztheaters. In »Pink and Blue« z. B. sind zu einer Tarantella vier Stühle mit von der Partie.

Bei diesem Stück spielt er mit seinem Quartett Beziehungsmöglichkeiten zwischen den Geschlechtern durch. Mit Pathos wohl. Und mit Präzision. Wie bei einem Männerduett zu Fado-Gesang ein linker Fuß das rechte Bein des Gegenübers hinaufstreicht, das arbeitet Posterino höchst genau. Und wenn der Choreograf sich selbst, korrigierend, in die Passage einschaltet, wo es gilt aus einem Ziehen und Fallen herauszugleiten, können die Augen kaum folgen, wie blitzschnell und präzise Posterino herausschwingt und dreht.”
 
 
Tanznetz.de, 20.03.2019
POSTERINOS TANZREFLEXIONEN ÜBER DIE MODERNE WELT
 
[...] So hat „Mondo Paradiso“ viele narrative Ebenen: Tanz und Videobild greifen ineinander, verzahnen sich. Das Thema „Plastik“ wird den Raum prägen, in dem sich die Tänzer bewegen. „Es geht um Zerstörung und Erneuerung, auch um die Begrenzung des Körpers, und damit um die Begrenzung des Lebens“, erklärt Posterino. „Wir probieren aus, was wir auf der Bühne mit dem Müll machen können. Die Videobilder ergänzen den Raum. Und mit Mitteln des Tanzes wollen wir der Dringlichkeit des Themas Nachdruck verleihen.“
Bei „Pink and Blue“ nähert sich Gaetano Posterino der Frage an, welche Zugehörigkeit wem zu eigen ist, oder auch nicht – oder doch? Frauen tanzen Männer und umgekehrt, es wird Momente geben, die Nähe evozieren und Distanz erreichen, die mit Nacktheit spielen und dabei zeigen, was im Verborgenen bleiben will. „Wir sind alle anders, und
darin sind wir alle gleich“, sagt Posterino. „Wir sind nicht nur, was wir scheinen. Auch wenn wir alle ein Aufmerksamkeitsdefizit haben, geht es doch immer um die Sehnsucht nach Akzeptanz. Das erfordert Toleranz. Und da waren wir vielleicht schon mal weiter als heute.“
 
 

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